Die
Meisterwurz, deren stark aromatischer Geruch an Sellerie und Mähren
erinnert, wächst in hohen, dichten Staudengruppen. Erwähnt wird
sie das erste Mal im 16. Jahrhundert. Früherszeiten in Gärten
gepflanzt, ist sie als Gartenpflanze heute etwas aus der Mode gekommen.
einst genoß sie einen sehr guten Ruf als Heilpflanze und war im 17.
Jahrhundert im Orvietan enthalten, einem aus 54 verschiedenen Kräutern
zusammengesetzten Allheilmittel. Die Meisterwurz galt auch als wirksames
Mittel gegen Gift und Hundebisse. Aus der Wurzel wir ein Schnaps gebrannt,
der in manchen Gebirgsgegenden als Magenstärkungsmittel beliebt ist.
Außerdem findet die Meisterwurz bei der Herstellung von Kräuterkäse
Verwendung. Als Speisezusatz regt sie den Speichelfluß an.
Zeichenerklärung:
=
bedeutet dass die Pflanze giftig oder bei ihrem Gebrauch Vorsicht geboten
ist;
=
steht, wenn die Pflanze in der pharmazeutischen Industrie verwendet wird;
= steht, wenn die Pflanze in der kosmetischen Industrie verwendet wird;
=
steht, wenn die Pflanze in der Tiermedizin verwendet wird;
=
zeigt an, welche (getrockneten) Teile einer naturgeschützten Pflanze
in Apotheken oder Drogerien in Deutschland, Österreich und der Schweiz
erhältlich sind.
= ausschließlich "Reader's Digest Österreich: Verlag Das Beste
Ges.m.b.H."
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